Gering bewölkt
Nur ein kleiner Teil des Himmels ist bewölkt.
Lernwelt · Flugfunk · BZF II
Bevor ich in die Luft gehe, lerne ich, darin zu sprechen.
Flugfunk ist für mich mehr als vorgeschriebene Phraseologie. Er ist Teil des Fliegens – präzise, konzentriert und irgendwann hoffentlich so selbstverständlich wie der Blick nach draußen.
Mein persönlicher Weg zum BZF II →
✈ Interaktiven Steuerkurstrainer starten ◉ Druck & Höhenmesser verstehenNEU · Interaktiv lernen · 14. Oktober 2026
Aus 280 Grad werden nach einer 90-Grad-Linkskurve 190 Grad. Klingt einfach – aber erst mit dem Flugzeug auf der Karte wird daraus ein echtes Gefühl für Richtungen.
Mein HIMMELSFREI-Steuerkurstrainer verbindet einen drehbaren Kompass, ein bewegliches Flugzeug und einen Platzrundentrainer. Du kannst links oder rechts abbiegen, Piste 10 oder 28 wählen, die fünf Flugabschnitte durchgehen und den richtigen Kurs selbst prüfen.
Trainer kostenlos startenGegenkurse lernen: Tabelle in 10°-Schritten als PDFZum Nachschlagen, Ausdrucken und Einprägen · 1 Seite
Die VFR-ähnliche Karte und die Platzrunde sind fiktive Lernmodelle – keine amtlichen AIP-Unterlagen und nicht für echte Flugvorbereitung geeignet.
Live ausprobieren
HIMMELSFREI · Funknavigation · BZF-Frage 252
Was zeigt der Zeiger am RBI eigentlich an? Nicht den Winkel zu Norden, sondern den relativen Peilwinkel: die Richtung zum eingestellten NDB, gemessen von der Flugzeuglängsachse im Uhrzeigersinn.
Zum Vergrößern einfach auf ein Bild tippen.
0° = geradeaus · 90° = rechts · 180° = hinter dir · 270° = links.
Das gilt für ein RBI mit fester Skala. Der Zeiger weist zum NDB.
Fliegst du magnetischen Steuerkurs 280° und zeigt das RBI 045°, liegt das NDB in der missweisenden Richtung 325° (QDM). Die Gegenrichtung ist 145° (QDR).
Vereinfachtes Lernbild für eine RBI-Anzeige mit fester Skala, nicht zur Navigation. Ein RMI bzw. eine drehbare Kompassrose kann andere Bezugswinkel darstellen.
BZF-Frage 255 · Interaktive Funkpeilung
Die Falle in dieser Frage: 090° Steuerkurs und 180° QDR sind zwei unterschiedliche Richtungen. Einer ist die Richtung deiner Flugzeugnase. Der andere zeigt von der Funkstation zu deinem Flugzeug.
Die Funkstation bleibt fest im Norden. Nur dein Flugzeug dreht sich, wenn du unten einen Steuerkurs auswählst.
So löst du Frage 255
Probier es aus: Wohin blickt das Flugzeug?
QDR und QDM sind magnetische Peilungen, keine Beschreibung der Flugrichtung. Bei dieser schematischen Prüfungsaufgabe betrachten wir den Flugweg ohne Windabdrift. Hintergrund: Peilungen in der SPL-Ausbildung ↗
BZF-Frage 127 · METAR verstehen
Die Bewölkung wird in der Flugwetter-Routinemeldung als Anteil des Himmels in acht gleich großen Teilen beschrieben. „1 bis 2 Achtel“ bedeutet also: Nur etwa 12,5 bis 25 Prozent sind von Wolken bedeckt.
Nur ein kleiner Teil des Himmels ist bewölkt.
Verstreute Wolken, dazwischen viel Himmel.
Die meisten Achtel sind mit Wolken bedeckt.
Die gesamte Himmelsfläche ist bewölkt.
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Bewege den Regler – und sieh, welcher METAR-Code dazu gehört.
Das war bei Frage 127 genau die richtige Antwort.
„No Significant Clouds“ bedeutet keine betriebsbedeutsamen Wolken – nicht zwingend null Wolken. Eine Wolkenuntergrenze wie FEW020 bedeutet 1–2 Achtel in etwa 2.000 ft über dem Flugplatz.
Die acht Sektoren sind schematische Beispiele, keine echte Wolkenkarte. Bei METAR wird die Bedeckung für gemeldete Wolkenschichten angegeben. EASA: Wolkenmengen in METAR (1–2, 3–4, 5–7, 8 Oktas) ↗
HIMMELSFREI · BZF-Wissenslabor
Ein Motorgleitschirm, ein Flugplatz und das Meer. Wechsle den Bezugspunkt und merke dir, was dein Höhenmesser tatsächlich anzeigt. Danach kannst du acht Fragen im Stil der BZF-II-Theorie beantworten.
MEER · 0 ft AMSL
FLUGPLATZ · 350 ft AMSL
WETTERSTATION
QNH · Flug unterhalb der Standarddruckregel
Mit QNH zeigt der Höhenmesser die Höhe über dem mittleren Meeresspiegel (AMSL). Am Boden zeigt er die Flugplatzhöhe – nicht null.
Beispiel: Flugplatz 350 ft über NN; Flug in 1.500 ft über NN. Anzeige mit QNH: ungefähr 1.500 ft.
QNH → Meer. Auf dem Platz steht die Platzhöhe.
Merksätze helfen beim Zuordnen – keine ausgeschriebenen Q-Code-Bedeutungen.Vereinfachtes, fiktives Lernbeispiel. Die Druckbezüge sind schematisch; angezeigte barometrische Höhen können von der tatsächlichen Höhe abweichen. Nicht für Navigation oder Flugvorbereitung verwenden.
TRAINIERE DEINE BZF-II-ANTWORTEN
Eigene Übungsfragen zu den offiziellen BZF-Fragen 25–28, 48 und 213–215.
Lade die Übungsfragen ...
Prüfungsgrundlage: Bundesnetzagentur, amtlicher BZF-I/II-Fragenkatalog (Stand 2024); QFF-Erklärung: DWD, QNH und QFF. Eigene Übungsfragen, nicht die wörtlichen Originalfragen. Die QFF-Erklärung ist Zusatzwissen.
Warum überhaupt BZF?
Das BZF II ist für meinen Weg kein Pflicht-Häkchen, das ich allein für den UL- oder Segelflugschein brauche. Luftsportgeräte und Segelflugzeuge sind außerhalb der Lufträume B, C und D von der Flugfunkzeugnis-Pflicht ausgenommen. Interessant wird das BZF dort, wo kontrollierter Luftraum und Flugverkehrskontrolle ins Spiel kommen – und genau da möchte ich nicht nur dürfen, sondern sicher funken können.
Für mein Motor-UL ist das BZF II nicht automatisch Voraussetzung für die Lizenz. Es erweitert aber meine Möglichkeiten, wenn mein Weg in kontrollierte Lufträume der Klassen C oder D führt.
Auch beim Segelflug ist das BZF nicht allein wegen der SPL vorgeschrieben. Außerhalb B, C und D gilt dieselbe Ausnahme. Für Streckenflug und souveräne Kommunikation bleibt Funkkompetenz trotzdem ein echter Gewinn.
Ich mache das BZF, weil ich meinen fliegerischen Horizont nicht an einer Luftraumgrenze enden lassen möchte. Verstehen, zuhören, klar antworten – das gehört für mich zu sicherem Fliegen.
Rechtsgrundlage: § 1 FlugfunkV. Das BZF II berechtigt bei VFR-Flügen zum Sprechfunk in deutscher Sprache innerhalb Deutschlands.
Persönlich · Mein Ausbildungsweg
Präsenzkurs bei AIRMAN auf der Bienenfarm, mehrere Online-Sprechtrainings und ab 9. November 2026 der Lehrgang bei der Akaflieg Berlin bis Januar 2027: Das sind meine Etappen zum Funkzeugnis. Für die Prüfung im ersten Quartal 2027 bin ich bereits angemeldet.
Zu meinem persönlichen BZF-Weg →Sprechfunk · Headset · Konzentration
Das Headset passt für mich genau zu diesem Teil der Ausbildung: zuhören, sauber sprechen, konzentriert bleiben – und sich im Cockpit Schritt für Schritt sicherer fühlen.

Mein Headset · Funk & Sicherheit
Mein eigenes Headset – und eines der Ausrüstungsteile, mit denen ich wirklich sehr zufrieden bin. HearingEQity® erstellt über die Lightspeed App ein persönliches Hörprofil und passt die beiden Seiten individuell an. Dazu kommen ANR, Bluetooth, App-Funktionen und ein integrierter CO-Sensor.
Gerade für mich ist die getrennte Anpassung beider Ohren mehr als ein Technik-Gimmick: Sie hilft mir, Funk und Intercom klarer wahrzunehmen.
Delta Zulu beim Hersteller ↗Produktbild: Lightspeed Aviation · offizielles Media-KitMeine Lernbegleiter
AIRCADEMY · Eisenschmidt
Der AIRCADEMY Complete BZF-Guide ist für mich die solide Basis zum Nachlesen und Verstehen. Er führt durch den Stoff für BZF I und II und verbindet theoretische Inhalte mit praktischen Sprechfunkbeispielen.
Ich nutze ihn gleich doppelt: als klassisches Buch in Papierform – zum Markieren, Zurückblättern und konzentrierten Lernen – und sehr gern digital auf dem iPad. Gerade unterwegs oder für das schnelle Nachschlagen ist die digitale Variante für mich ideal.
BZF-Guide bei Eisenschmidt ↗VirtualTower · App
VirtualTower macht aus Phraseologie echtes Training: Push-to-Talk drücken, sprechen, die Antwort des virtuellen Lotsen bekommen und unmittelbar sehen, was gepasst hat – oder eben noch nicht.
Besonders stark finde ich die Verbindung aus Sprechtraining, direktem Feedback, Theorie, Funk-Lauschen, Prüfungsmodus und Funkablauf-Generator. Für mich ist genau das die Brücke zwischen „ich kenne die Regel“ und „ich kann den Funkspruch jetzt wirklich absetzen“.
VirtualTower ansehen ↗Das Ziel
Für das erste Quartal 2027 bin ich bereits für die BZF-II-Prüfung in Berlin angemeldet. Das BZF II berechtigt zum Sprechfunk in deutscher Sprache bei VFR-Flügen innerhalb Deutschlands. Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil.
100 Multiple-Choice-Fragen aus dem amtlichen Fragenkatalog. Der Stoff wirkt anfangs umfangreich, lässt sich aber sehr systematisch lernen – genau hier helfen mir der AIRCADEMY-Guide und die wiederholte Beschäftigung mit den Fragen.
Im praktischen Teil wird ein VFR-Flug von und zu einem Flugplatz mit Flugverkehrskontrolle mit amtlichen Unterlagen soweit vorbereitet, wie es für den Funk erforderlich ist. Danach folgt der simulierte Sprechfunkverkehr auf Deutsch – mit den festgelegten Redewendungen, Verfahren sowie möglichen Not- und Dringlichkeitssituationen.
Nicht möglichst schnell reden. Sondern zuhören, die Lage verstehen, den richtigen Zeitpunkt treffen und klar, knapp und eindeutig funken.
AIRMAN · D-MTWH
Theorie, Training und Cockpit gehören am Ende zusammen. Der Funk ist keine eigene Welt neben dem Fliegen – er ist ein Teil davon.
Toralf arbeitet zusammen mit Cedric an Airman Companion, einer digitalen Lernplattform rund um die UL-Theorie. Für meinen BZF-Weg ist das nicht der Hauptpunkt – aber es passt zu AIRMAN und zeigt, wie dort Ausbildung und digitales Lernen zusammengedacht werden.
Prüfungsgrundlage: Verordnung über Flugfunkzeugnisse (FlugfunkV), Anlage 1, sowie der jeweils aktuelle Fragen- und Antwortenkatalog der Bundesnetzagentur. Externe Angebote sind persönliche Lernempfehlungen und keine bezahlte Werbung.